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2019/12/09 - "La 100km dei Campioni" auf VR46 Ranch

Dominique Aegerter beendet die Rennsaison mit Valentino Rossi

Der 29-jährige Rohrbacher war am vorletzten Wochenende bereits zum dritten Mal zum längst traditionellen 100 Kilometerrennen auf der Trainingsranch des italienischen Superstars eingeladen.

Das «100 KM dei Campioni»-Rennen auf dem Trainingsgelände von Valentino Rossi unweit dessen Heimatort Tavullia erlebte am letzten November-Wochenende bereits die sechste Auflage. Auf der namhaften Starterliste war auch Dominique Aegerter wieder vertreten. Das Rennen wird auf einer Flat-Track ausgetragen, also mit Offroad-Bikes und ohne Sprunghügel. Im Hauptbewerb am Sonntagnachmittag bilden zwei Fahrer ein Team. Valentino Rossi und sein Bruder Luca Marini gewannen das letzte Rennen des Jahres. Aegerter und sein italienischer Partner Luca Ottaviani landeten auf dem zehnten Platz.

#77 Dominique AEGERTER:

"Die Einladung von Valentino Rossi war natürlich wieder eine riesengrosse Ehre für mich. Es war bereits zum dritten Mal, dass ich bei diesem Rennen dabei sein durfte. Die Trainingsmöglichkeiten auf seiner Ranch sind gewaltig. Auch zu dieser Jahreszeit kann man super mit dem Motorrad trainieren. Tagsüber hat es so um die zehn Grad und mittlerweile ist Anlage mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Der gesamte Aufenthalt war für mich wiederum ein sehr spezieller Anlass. Im Verlauf einer Saison läuft man sich des Öfteren über den Weg. Doch im Rahmen dieser Veranstaltung ist man immer in der Nähe von Valentino und man kann mit ein paar Worte wechseln. Das ist schon etwas ganz Besonderes. Der Event hat am Samstag mit dem Qualifying und einem Ausscheidungsrennen am Abend begonnen. In diesem «American Race» habe ich es bis auf den 14. Platz geschafft. Dieser Modus mit zwei Runden, nach denen die letzten zwei Fahrer immer ausscheiden, hat wirklich viel Spass gemacht. Für das 100km Rennen am Sonntag war Luca Ottaviani mein Partner."

"Unser zehnter Platz war sicher nicht schlecht, weil wir mehr oder weniger das bestplatzierte Team waren, in dem kein Fahrer irgendwie zur VR46 Academy gehört. Diese zwei Tage bei Valentino Rossi’s Ranch waren auf jeden Fall wieder eine super Sache. So eine Trainingsmöglichkeit sollte es auch in der Schweiz geben, wo man zumindest einmal pro Woche fahren kann. Abgesehen von der Länge ist die Strecke in Tavulli ist unglaublich anspruchsvoll. Quasi der ganze Körper wird auf diesem Gelände beansprucht. Ausserdem bringt es auch einen gewaltigen Vorteil, wenn man in einer Gruppe trainiert. Das sieht man anhand der VR46-Fahrer, die sich beim Training gegenseitig pushen und immer wieder mal ein Rennen untereinander austragen. Die Jungs stehen praktisch immer unter Strom, auch wenn es nur beim täglichen Training ist. Insgesamt betrachtet war es für mich wieder ein super Erlebnis. Daher möchte ich mich nochmals in aller Form bei allen Beteiligten für die Einladung und Gastfreundschaft bedanken."